Osterspaziergang mit dem Musiker Fougue

Fougue, du bist ein 23-jähriger Singer/Songwriter aus dem Greyerzerland, der mit der EP „Landscapes of my heart“ auf sich aufmerksam macht. Warum ein welscher Name für einen englischen Gesang?

Fougue ist kein Uebername sondern bedeuted Folen und eine Kollegin wählt ihn für mich aus, da Florian Berger zu wenig das ausdrückt, was ich vom Charakter bin. Eine Kraftwurzel, die wie ein junges Pferd noch ungezwungen ist, immer in Betrieb, manchmal zwischen tief traurig und fünf Minuten später wieder fröhlich. Auf der EP zeige ich mich auch introvertiert. Ich sang immer Englisch, Ans Französisch wage ich mich als Zweisprachiger erst jetzt mit dem Gesang ran.
 
 
Du kommst aus Hautville neben La Roche im Kanton Freiburg, wohnst nun in Bern-Bümpliz warum?
 
Ich mache hier eine Lehrerausbildung. Zwar startete ich meine Musikerlaufbahn vor Publikum in Freiburg mit der Blues Brothers Revival Band. Ich sass aber schon mit 3 Jahren am Klavier, liebe die Improvisation und habe mich zwölf Jahre am Klavier ausgebildet. Aber der Pop liegt mir neben dem Jazz und Klassik im Blut wie man auf der Ep hört.
Dein Neuseelandjahr als Sprachschüler war sehr einflussreich auf dich auch wegen Brithey Spears?
Ich war in Wellington, der Hauptstadt Neuseelands bei einer Familie mit Musikstudio und konnte neben der Sprach lernen mich musikalisch dort austoben. Dann kam Jason Blume für ein Songwriterworkshop in die Schule. Er schrieb ja „Oops I did it again“ und hat mir vieles von der Struktur des Komponierens beigebracht. Auch sonst lief in diesem Jahr sehr viel mit Musik und gab mir Selbstvertrauen.
 
Schokolade haben wir auf unserem Spaziergang durch Bern oft gesehen und gehört zu Ostern. Hast Du auch Laster?
Ich bin Perfektionist. Während andere Musiker bei der EP-entstehung Mittelmass gut fanden, hörte ich genauer hin und korrigierte, das mache ich auch anderswo, den ich will in der Kunst wie auf „Landscapes of my heart“ 100% geben und 100% mich sein, so kann ich mich auf der Bühne besser verkaufen.
 
 
 
Neben der Musik greifst du gerne zum Pinsel?
Ich liebe es mich auszudrücken und Malen ist für mich auch eine Art Therapie, wenn es mir nicht gut geht. Ich zeige bei meinen Auftritten auch Bilder von mir und habe das Cover der EP gestaltet.

Das Wochenende steht bevor, welche Tipps hast du für ein perfektes im Greyerz oder Bern?

Das Greyerz hat ja eine tolle Landschaft und ich gehe gerne auf einer der zwahlreichen Berge wandern oder noch lieber an den Greyerzersee vor dem Haus baden, das Picknick am Strand darf nicht fehlen wie der Besuch des Glacestandes in Bulle.
In Bern fahre ich immer Rad, male und koche extrem gerne für meine Freunde oder besuche das Kino.
 
 

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