Fotograf Walter Pfeiffer erhält Preis für Lebenswerk an der photo17

Der 1946 geborene Zürcher Walter Pfeiffer wurde Anfang der Jahrhundertwende dank dem Bildband“Welcome Aboard. Photographs 1980-2000″ endlich weltbekannt, nachdem er vorher jahrelang im Untergrund seine Suche nach Schönheit mit der Kamera ausgelebt hatte. Heute befinden sich seine Werke in Schweizer Kunsthäusern und der Windsor Collection und Sir Elton John Photography Collection England. Zeit diesen Fotografen zu ehren und vorher stand er noch für einige Fragen Red und Antwort.

 
Im Rahmen der photo17 gibt es am 9.1 den Lifetime Award für Sie. Ist dieser Preis für Sie einer für das Werk oder insgeheim auch einer für den Durchhaltewillen eines EPA Dekorateur, der es als Audiodidakt zu was gebracht hat und seine Gefühle kreativ auslebte?
Natürlich, es ist ja nicht selbstverständlich, dass man so lange durchhält. Ich fühle mich geehrt, den Lifetime Award zu erhalten, ich würde sagen, er ist für beides.
Sinnlichkeit bei Jungs bis zu Gegenständen sind Ihre Sujets. Wählten Sie die Fotografie, weil Sie für Schönheit keine Worte fanden und mit der Kamera Antworten für sich fanden?
Jawohl, richtig erfasst!
Als Lehrer an der F+F Schule für Kunst und Design Zürich unterrichten Sie junge Menschen, die mit einer Bilderflut aufwachsen. Sie als Kind der 70 er Jahre lieben die Visconti-Film als Inspiration. Hat das Internet Ihre heutige Sichtweise auch schon verändert? 
Nein, der Bilderflut entfliehe ich, indem ich regelmässig alles lösche. Manchmal muss man wieder reinen Tisch machen.
Sie wurden ja erst ab der Jahrtausendwende berühmt. Hat dieser Gang ins Ausland und Zusammenarbeit mit Vogue usw. bis heute ihre Lebenshaltung und ihr Modebewusstsein nachhaltig geprägt?
Nein, das Modebewusstsein hatte ich schon immer. Das hat man oder nicht. Aber ich hatte natürlich das Glück, mit den Besten auf ihrem Gebiet zu arbeiten und von ihnen zu lernen.
Neben Jungs, androgynen Menschen,  Sportler verehren Sie kreativen Frauen. Schönheit gibt es auch in der Natur, was würden Sie nie ablichten?
Ich suche primär nach der Schönheit. Sie ist mein Treiber. Ich möchte keine schrecklichen Dinge fotografieren.
Was halten Sie von den Blender auf den Social media wie Instagram, die vom Schnappschluss leben?
Die haben eigentlich nichts mit meiner Welt zu tun. Sie beschäftigen mich nicht weiter.
 
Das Jahr ist jung, schon gibt es einen Preis und was für Projekt haben Sie für den Rest des Jahres?

 

Einige Dinge, die darf ich aber noch nicht verraten. Und sonst lasse mich überraschen was auf mich zukommen.
Informationen zu Walter Pfeiffer unter seiner Ausstellung an der Photo17 hier

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