Sarah Meier über ihre Show für Art on Ice 2017

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Sag niemals nie, dies hat Eiskunstläuferin und Europameisterin Sarah Meier gelernt, denn zwei Jahre nach ihrem letzten Mal kehrt sie für die diesjährige Ausgabe von Art on Ice wieder zurück wegen Sänger James Morrison, der sie darum bat. Daneben sind die Olympiasieger Meryl Davis und Charlie, der Walliser Stéphane Lambiel, Verrenkungskünstlerin Nina Burri und Weltstar Chaka Khan an den Shows in Zürich, Lausanne und Davos dabei.

Sarah Meier, dank dem Treffen im letzten Sommer in einer TV Sendung mit Ihrem Lieblingssänger James Morrison kommen Sie zurück aufs Eis, was werden Sie uns zeigen?

Ich werde zu „Won’t Let You Go“ laufen. Das Programm habe ich mit meiner Choreografin Salomé Brunner einstudiert. Mehr will ich nicht verraten, das können die Zuschauer dann sehen.

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James Morrison sagte zur seiner aktuellen Scheibe “Higher then here”, er müsse singen, um mit seinen Dämonen fertig zu werden. Welche Gefühle vermissten Sie nach dem Rücktritt und spüren sie wieder angesichts der Proben zu Art on Ice?
Mein Rücktritt vom Wettkampfsport ist nun schon sechs Jahre her. Ich habe den Übergang gut geschafft und vermisse in meinem Alltag nichts bewusst. Wenn ich etwas nennen müsste, dann vielleicht, der unmittelbare Lohn, den man bekommt. Das Feedback der Zuschauer, der Fans, meiner Trainer. Ob positiv oder negativ, ich wusste immer genau, woran ich bin. Das ist im Arbeitsleben nicht immer so direkt.

Zwar ist James Morrison nicht mehr so erfolgreich in der Hitparade wie zu Beginn seiner Karriere, fühlt aber noch Sälle wie beim letztjährigen Zermatt unplugged. Hat er die Songs für die Show gewählt und wie machen Sie daraus eine Choreografie?

Ja, zusammen mit den Produzenten von Art on Ice hat er die Songs ausgewählt und aus der Liste habe ich dann „meinen“ Song gewählt, in Absprache mit meiner Choregrafin Salomé Brunner. Zuerst versuchen wir immer, den Text zu verstehen, um zu interpretieren, was der Sänger damit ausdrücken will. Ich kannte den Song natürlich in- und auswendig, aber hatte mir davor noch nie so viele Gedanken zum Text gemacht. Dann haben wir mit der Interpretation auf dem Eis begonnen, zuerst mit den Schritten, dann mit den Armen, Kopf, Mimik…

Sie sind in James Morrison als Fan verliebt, haben Sie keine Angst, dass die Gefühle mit Ihnen verrückt spielen, wenn Sie vor ihm auf dem Eis laufen und er nur wenige Schritte dahinter singt?

Ich bewundere James Morrison als Künstler, bin höchsten verliebt in seine Musik. Das ist eine andere Ebene der Bewunderung. Vielleicht können diese Verbindung nur Künstler untereinander verstehen. Also nein: Da habe ich keine Angst und mein Freund auch nicht 😉

Als 32-jährige stehen Sie in Zürich, Lausanne und Davos für Art on Ice wieder auf den Schlittschuhen, Denis Bielmann lief auch noch lange nach dem Ende der Wettkämpfe. Ist Art on Ice einmalig oder der Ausstieg aus dem Journalismus und Wiedereinstieg aufs Eis?

Es ist definitiv mein letzter Auftritt bei Art on Ice. Wenn ich aus dem Journalismus aussteigen wollen würde, dann hätte ich das definitiv in der Vorbereitung getan, denn Arbeit und Training unter einen Hut zu bringen, war sehr streng und eine logistische Herausforderung. Aber ich mag meinen Job und er ist meine Zukunft. Ob und was ich auf dem Eis in Zukunft noch machen werde, lasse ich für den Moment offen.

Weitere Informationen zur Show und Karten hier

 

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