EHC Kloten – Hinter dem Vorhang – Fotoausstellung von Dominik Baur

Der Fotograf Dominik Baur hat flüchtige und intime Momente im Alltag des Cupsieger der letzten Eishockeysaison des EHC Kloten mit seiner Kamera fotografiert, die sonst niemand zu Gesicht bekommt. Vom 23. April bis Ende Juni sind sie im Eventhotel rideside Glattfelden zu sehen.

Dominik Baur, Ihre Fotoausstellung trägt den Titel “Hinter dem Vorhang” des EHC Kloten. Ein bekannter Club und Fans haben trotz aller Anhimmelung keinen Zutritt zur Garderobe.Welche Vorarbeit war nötig, damit die Spieler Sie als Bülacher überhaupt reinliessen?
Es war eigentlich relativ wenig Vorarbeit nötig, ein Konzept, Telefonat und Gespräch mit dem Mannschaftsmanager reichte, zudem hatte ich durch die geplante Ausstellung auch die Unterstützung der Clubführung. An das erste Treffen mit der Mannschaft ging ich bewusst ohne Kamera um mich zuerst vorzustellen.
In Frankreich ist der alljährliche Stade de Dieux Kalender mit den erotischen Fotos des Pariservereins ein Hit. Warum haben Sie auf einen Inszenierung der Spieler als Helden verzichtet?

Mir war es wichtig, dass ich die Spieler möglichst authentisch fotografiere, ich wollte auch bei den Portraits möglichst wenig inszenieren und nur wenige Anweisungen geben. Zudem wollte ich den Betrieb der ersten möglich wenig stören, auch bei der Reportagebildern nicht. Erotisch sind die Bilder sicher nicht, aber eine gewisse Intimität wollte ich sicherlich darstellen.

Spieler können gewinnen oder verlieren und bei letzterem werden sie recht dünnhäutig. Gab es Moment, wo Spieler den Tränen nahe waren und sagten, dass sie nicht fotografieren dürfen?
Während der ganzen Zeit war es ein rantasten, es brauchte nach Niederlagen schon Fingerspitzengefühl. Doch im grossen und ganzen hatte ich freie Hand. Einzig am ersten Tag, bei einer Krisensitzung nach der Trennung von Santala wurde ich noch gebeten draussen zu bleiben.
War die Wahl auf schwarzweiss Aufnahmen eine bewusst Absetzung gegenüber Handyfotos oder warum diesen Kontrast?
Schwarzweiss war eine bewusste Entscheidung bereits bei der Erstellung des Konzeptes, nicht wegen einer Absetzung vo Handyfotos, vielmehr um die Kraft und Dynamik zu verstärken, da half diese Reduktion. Harte Typen – harte Kontraste.
Was haben Sie persönlich gelernt über den Mann und Spieler während der zweimonatigen Begleitung?
Vieles, ich bin sehr beeindruckt, welch immensen Aufwand und welche Passion dahinter steckt. Auch die Härte des Spiels und das Ausreizen der psychischen und physischen Grenzen ist extrem. Am meisten in impniert hat mir aber die Bodenständigkeit der Spieler.

 

Ausstellungsort:

Eventhotel riderside

Der Fotograf:

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