Willisau – Neue Herzroute durch den Napf eröffnet

Die Nummer 399 auf roten Pfeifen zeigt ab heute E-Bikefahrer den Weg auf 154 km durch den Napf. Stadtrat und Käsermeister Pius Oggier eröffnete zusammen mit den Verantwortlichen der Herzroute im Rathaus Willisau die neue Teilstrecke der Herzroute und lud gleich zu einer erste Fahrt ein.

Von Willisau kennen die meisten nur das Jazzfestival und so musste der Busfahrer manchen der 80 angereisten Liebhaber der Herzroute erklären, wo das Stadthaus sei, wo auf dem Vorplatz nach Reden, Pius Oggier um 10.30 Uhr das rote Band durchschnitt und die Veloland Route 399 mit 154 km in drei Tagesetappen als neuer Abschnitt der Herzroute freigab.
Schnell auf den neuen Flyer durchs Stadttor und im Ohr halt noch die Rede von Paul Hasler, dem Erfinder der Herzroute, nach, der sagte, diese Route sei eine Entdeckungsfahrt durch Hügel und Täler einer noch sehr ursprünglichen Gegend, die von der Ueberbauung verschont worden sei und er hat mit dem Eintritt ins Mühlebachtal recht. Bauerhöfe hie und da und Kirchbäume, die blühen sonst viel Grün.
Mit einigen Hügel auch stotzig aber das ist ja der Napf ein dauerndes Auf und Ab und wenig Verkehr, so dass man ruhig als Stadtmensch auch mal vor sich hinträumen oder -summen kann.
Die hochwertige Landschaftskultur wird plötzlich unterbrochen, als Frauen bei Walter Leuenberger in Ufhusen am Weg stehen und zu Tee und Gepäck einladen. Natürlich kommen jetzt die Sprüche, ob das den auch nach der Premiere so sei und alle lachen, aber wenn auch nicht, auf der Napfstrecke hat es Beizli und Hoflädeli.
Nach dem Snack geht es in den Wald und dann leider etwa eine halbe Stunde über sehr viel Schotter und Gestein.
Die betonfreie Strasse verunmöglicht ein Schauen in die Landschaft, doch dann kommt das Emmental und das Gemüt wird bei Sommertemperaturen im April mit einer Panoramasicht belohnt. Klar der Weg nach Sumiswald ist nicht ohne und oft braucht es für die Bernerseite die Highunterstützung. Diese sollte man aber wieder schnell zurückschalten sonst langt der Akku nicht bis Langnau.
Die Napfroute ist trotz der Kurven und Hügel eine, wo man die Seele baumeln lassen und das Grüssen der Senioren auf den Bänkli vor den Höfen erwidern und viel Natur pur geniessen kann.
In Sumiswald wurde im Zuge der Herzroute das Bed und Breakfast Schlafschloss eröffnete und auch sonst gibt es auf diesen 154 km mit 37000 Höhenmeter Uebernachtungsmöglichkeiten.
Als nächste Etappe will sich das Herzrouteteam die Genferseegegend annehmen.
 

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