Schmitten – Himmelfahrtsparty mit KUNZ am Openair

 

Der Beginn der 9. Ausgabe des Schmittner Openair an Christi Himmelfahrt war dank dem Luzerner KUNZ ein gelungener Start nach der vierjährigen Pause für Jung und Alt im Sensebezirk die Hemmungen abzulegen und Party zu machen.

Wenn nächstes Jahr auf ein Jahrzehnt Schweizer Musik zurückgeschaut wird, wird der Marco aus Mauensee im luzernischen Hinterland als Sieger aller Schweizer Musiker aufs Podest steigen. KUNZ hat alle seine vier Platten auf Nummer eins in der Hitparade gebracht und der ehemalige Bauarbeiter hat neben seiner Musik auch mit dem Charme, Witz und der Gabe das Publikum für sich zu geben, sich in die Herzen der Schweizer gespielt wie der Schmittner Gig zeigte.
Punkt acht Uhr standen die sieben Musiker und der stets Hosenträger tragende Sänger ohne Ansage auf der Bühne, wo nur wenige Meter nebenan gerade eine Gitarrenhardrockband aufgehört hatte zu spielen. Krasse Gegensätze im Programm sind ja das Markenzeichen des Schmittner Openair und für Kunz war es das erste dieses Jahr. Sichtlich gut gelaunt und stets darf bedacht das Publikum ins Set einzubeziehen, zog er die Sensler in seinen Bann, dass bereits beim dritten Song alle mitsagen und es noch oft taten an diesem Abend, der ganz nach Kunz Geschmack war, nicht zu warm .
Kunz der Showman, der Tanzbär und der bauernschlaue Musiker aus dem Luzerner Hinterland, der weiss was das Volk mit der hohlen Hand hören will und zu verstehen vermag. Doch so einfach diese Mundartsongs im Luzener Dialekt daherkommen, wer genau hinhört, erkennt auch die Raffinesen wie das Hackbrett.
Als er im Mittelteil des Konzertes plötzlich verschwand, um wenig später wieder im Publikum auf einer Bierkiste seine Darbietung weiterzumachen, wars um die Schmittner ob Alt oder Jung geschehen und er hatte sie in der Tasche. Die Party ging dann aber erst los und Kunz machte da weiter, wo einst Gustav aufgehört hat, Stile mischen und einen fetzigen Beat darunterlegen, ab geht die Post.Oder wie es Kunz sagte: Er, der wie die Schmittner aus einem katholischen Kanton komme, wisse, dass die Leute da Hemmungen hätten, aber zum Glück gäbe es ja die Musik, um diese abzulegen.

Weitere Informationen zum Schmittner Openair hier

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