Bern – Nachhaltige Vorschläge fürs Advents – und Weihnachtsessen an der Food Expo

Bereits auf der Treppe zum Raum 1.2 im Berner Expogebäude nimmt die Nase wahr, was später das Auge sieht und der Gaumen schmecken darf, die Köstlichkeiten von 150 Ausstellern mit aussergewöhnlichen Produkten, die bis zum 1. Advent auf den Besucher warten an den Schweizer Genusstagen in Bern.

 

Als diesen Frühling nach drei Jahren kein Slow Food Market stattfand, waren doch einige überrascht, schliesslich ist das Stichwort Nachhaltigkeit in aller Munde und Regionales dank der Klimadebatte gefragter den je. Ueber die Gründe der Absetzung gaben sich die Verantwortlichen, die mehr oder weniger die Gleichen wie jetzt bei der Foodexpo sind  an der Pressekonferenz gedeckt. Sagten nur der Slow Food Markt sei gesättigt. Sicher auch deswegen, weil die Grossverteiler ihre Biolinien massiv ausgebaut haben und der Kanton Bern zu wenig neue Gesichter hat, die aussergewöhnliche Nahrungsmittel herstellen, um eine grosse Halle zu füllen. Nun ist alles etwas kleiner im Raum 1.2, aber spannend bleibt es.
 Auch grosse Hotels wie der Lenkerhof im Berner Oberland haben erkannt, dass es nachhaltiger ist, statt Produkte einfliegen zu lassen auf regionale Produzenten zurückzugreifen, die einen liebevollen Umgang mit den Nahrungsmittel pflegen. So erzählte der Koch des Lenkerhof, wie er immer zu einer Frau im Dorf Lenk fährt und dort die Wachteleier abholt oder der Lachs aus dem Zürchersee kommt.
Fleisch, Gemüse, Milch und Süsses – die Messe für Genussmenschen hat auch in einem kleinen Rahmen wie jetzt Ideen wie das Weihnachtsmenu aussehen könnte. Die Plattform für kleine Start-ups im Nahrungsbereich sind nun recht eng aufeinander, aber immer noch bleibt Platz und Zeit genug mit den 150 Ausstellern einen Schwatz über Sinn und Zweck von nachhaltigem Essen zu halten und ihre Produkte zu testen.
Selten bekommt man den Koch in einem Restaurant zu sehen, das ändert die Food Expo. In zwölf Kochateliers in der Showküche kochen, braten Chefköche mit ihren geschickten Händen und feinen Nasen Menus, dessen Zutaten anschliessend an den Ständen gekauft werden können und plötzlich merkt auch der Letzte, dass man ist, was man isst.

Weitere Informationen zur FOOD EXPO hier 

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